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Vorsorge für Kinder

Familie – von klein auf gesund und fit

Viele Weichen stellen sich bereits in der Kindheit. Ihre BKK vor Ort möchte Sie aktiv dabei unterstützen, Ihre Kinder so gesund wie möglich zu erziehen. Das fängt bei der Ernährung an und hört noch lange nicht beim Vorsorgeplan auf. Kümmern wir uns gemeinsam um die Gesundheit Ihrer Kinder!

Vorsorgeuntersuchungen

Die Entwicklung von Kindern durchläuft viele unterschiedliche Phasen, von denen jede ihre spezifischen Erkrankungen mit sich bringen kann. Oft lassen sich gesundheitliche Probleme nicht sofort als solche erkennen. Vor allem, wenn die Erfahrung damit fehlt. Vorsorgeuntersuchungen sind daher sehr wichtig und sollten streng nach Plan erfolgen, um einer schnellen Heilung maximale Chancen zu geben.
Ihre BKK vor Ort erinnert Sie kostenlos an die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen Ihrer Kinder und übernimmt die Kosten dafür.

Übrigens

Ist Ihr Kind bei der BKK vor Ort versichert, nimmt es automatisch an unserem KiZ Programm teil – ganz ohne Anmeldung. Das ist unser Service. Hier erhalten Sie regelmäßig wichtige Infos, Tipps und kleine Präsente für Ihr Kind.

Alle Vorsorge-Untersuchungen

U1 – Geburt – Brutkasten oder Bettchen
Erstuntersuchung 5 bis 10 Minuten nach der Geburt des Kindes zur Feststellung der Geburtsreife. Der APGAR-Test bewertet Atmung, Puls, Grundtonus (Muskeln), Aussehen und Reife.

U2 – 3.-10. Lebenstag
Erste kinderärztliche Grunduntersuchung von Kopf bis Fuß, oft noch in der Klinik. Blutentnahme aus der Ferse zur Feststellung von Stoffwechselerkrankungen (Guthrie-Test).

U3 – 4.-5. Lebenswoche
Ultraschalluntersuchung der Organe und der Hüftgelenke, Beurteilung von Reflexen und Körperhaltung, Kontrolle von Gewicht, Spielverhalten (Fixieren und Verfolgen von Gegenständen) und Reaktion auf Laute, Ratschläge für richtige Ernährung.

U4 – 3.-4. Lebensmonat
Untersuchung auf mögliche Koordinations- und Haltungsstörungen. Kann das Kind schon sein Köpfchen kurze Zeit hochhalten? Greift es nach einem Spielzeug? Erste Impfungen.

U5 – 6.-7. Lebensmonat
Untersuchung auf Bewegungsstörungen. Kann sich das Kind selbstständig drehen, spielt es mit seinen Füßen, stützt es sich mit den Händen ab? Einschätzung der geistigen Entwicklung, Reaktionstests (Blickkontakt, Hörvermögen, Reaktionen auf akustische Reize). Weitere Impfungen, Empfehlungen zu Mund- und Zahnhygiene.

U6 – 10.-12. Lebensmonat
Beurteilung der körperlichen und seelischen Entwicklung, im Blickpunkt: selbstständiges Essen, Verdauung, Hören und Sprachentwicklung. Beobachtung von Krabbeln, vom Hochziehen an Möbeln und vom Spielverhalten. Tests zum "Pinzettengriff" (Daumen und Zeigefinger) und "Fremdeln".

U7 – 21.-24. Lebensmonat
Untersuchung von Organen und altersgerechter Entwicklung. Kann sich das Kind bücken und wieder aufrichten, alleine gehen? Wie spricht es, wie versteht es Gesprochenes? Überprüfen und ggf. Ergänzung des Impfstatus.

U7a – 34.-36. Lebensmonat
Untersuchung der Kindergartentauglichkeit. Es wird sowohl der Impfstatus überprüft als auch allergische Erkrankungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen, Übergewicht, Sprachentwicklungsstörungen sowie Fehlentwicklungen in der Mundhöhle rechtzeitig erkannt. Weiterhin wird eine spezielle Überprüfung der Augen vorgenommen, um Sehstörungen frühzeitig zu erkennen.

U8 – 46.-48. Lebensmonat
Körperliche Geschicklichkeit, Gehör, Augen, Selbstständigkeit und Sprachentwicklung. Nach eventuellen Verhaltensstörungen wie Bettnässen, Trotzreaktionen, Aggressivität, unkonzentriertem Spielen oder Sprachstörungen wird gefragt. Zuckertest.

U9 – 60.-64. Lebensmonat
Untersuchung der Schulfähigkeit, Kontrolle von Hör-und Sehvermögen sowie Sprachfähigkeit. Tests zu Koordinationsfähigkeit und Sozialverhalten. Tipps für die gezielte und geistige Förderung des Kindes. Auffrischimpfung gegen Diphtherie und Tetanus.

U10 - 7 und 8 Jahre*
Schwerpunkte sind das Erkennen und ggf. Einleitung der Therapie von umschriebenen Entsicklungsstörungen (z.B. Lese-Rechtschreib-Rechenstörungen), Störungen der motorrischen Entwicklung und Verhaltensstörungen (z.B. ADHS: Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung).

U11 - 9 und 10 Jahre*
Schwerpunkte: Erkennen und Behandlungseinleitung von Schulleistungsstörungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen, Zahn-, Mund- und Kieferanomalien sowie gesundheitsschädigendem Medienverhalten. Diese Untersuchung soll u.a. der Bewegungs- und Sportförderung dienen, den problematischen Umgang mit Suchtmitteln erkennen und verhindern helfen, aber auch gesundheitsbewusstes Verhalten unterstützen.

J1 – 13.-14. Lebensjahr
Die Jugendgesundheitsuntersuchung. Skelett, Körperhaltung, Gewicht und Pubertätsentwicklung stehen im Mittelpunkt. Angesprochen werden aber auch Probleme mit Eltern und Schule, Sexualität, Rauchen und Drogen. Überprüfen des Impfstatus (bei Mädchen: Röteln?). Wenn der Teenager es wünscht, findet der Termin ohne die Eltern statt.

J2 - 16 und 17 Jahre*
Erkennen und Behandlungsanleitung von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen, Haltungsstörungen, Kropfbildung, Diabetes-Vorsorge, Sozialisations- und Verhaltensstörungen; begleitende Beratung der Berufswahl.

* Hinweis: Die Vorsorgeuntersuchungen U 10, U 11 und J2 werden von Kinder- und Jugendärzten empfohlen, sind aber noch nicht Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkassen. Da es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen zur Kostenübernahme gibt, bitten wir Sie, sich mit uns in Verbindung zu setzen, wenn Sie diese Vorsorgeuntersuchung mit Ihrem Kind wahrnehmen möchten.

Zahnvorsorge für Kinder

Eine zusätzliche zahnärztliche Früherkennungsuntersuchung bietet die BKK vor Ort Kindern zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr an. Ziel dieser neuen Vorsorge ist es, Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen frühzeitig zu erkennen und den Gebisszustand der Kinder zu verbessern. Schwerpunkt sind zwei umfangreiche Früherkennungsuntersuchungen. Die erste zwischen dem 30. und 42. Lebensmonat, die zweite zwischen dem 49. und 72.Lebensmonat.

Für den Fall, dass der Zahnarzt feststellt, dass es sich um ein Kind mit besonders hohem Kariesrisiko handelt, bieten wir eine dritte Untersuchung im dritten Lebensjahr an. Zusätzlich übernehmen wir für diese Kinder auch die Behandlung mit Fluoridlack.

Was wird im Einzelnen gemacht?

  • Die Inspektion der Mundhöhle,
  • die Einschätzung des Kariesrisikos,
  • eine gezielte Ernährungs- und Mundhygieneberatung,
  • eine Empfehlung geeigneter Fluoridierungsmittel zur Zahnschmelzhärtung,
  • gegebenenfalls die Abgabe oder Verordnung von Fluoridtabletten.

Alle Kosten dieser Früherkennungsuntersuchungen übernimmt Ihre BKK vor Ort durch Vorlage der Versichertenkarte beim Zahnarzt.

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