Sie wird viel diskutiert und spaltet die Eltern-Nation: die Babywippe. Die einen sagen, sie ist gut, das Kind ist eine Weile beschäftigt und schaukelt sich selbst in den Schlaf. Die anderen sind der Meinung, die Babywippe ist schädlich für die Wirbelsäule.
Letztlich liegt der Weisheit letzter Schluss wie so oft irgendwo in der Mitte. Tatsache ist: Das Baby liegt festgeschnallt in einer Schale und hat wenig Bewegungsfreiheit. Durch die feste Position kann es mit den Augen den Dingen, die um es herum passieren, nicht gut folgen. Zudem kann die Wirbelsäule tatsächlich leiden, wenn das Baby zu lange in der Wippe liegt.
Als Dauerplätzchen ist sie also nicht geeignet. Was also spricht für die Babywippe? Es ist so ähnlich wie mit dem Kindersitz im Auto: Der wird auch nur dann benutzt, wenn es notwendig ist. Viele Eltern setzen ihr Kind in die Schaukel, wenn sie „mal kurz“ ihr Baby nicht beaufsichtigen können, also beim Duschen, Kochen telefonieren usw. Für längere Liegephasen sollte man sie nicht verwenden. Das Kind selbst mag eine Weile Spaß am rhythmischen Schaukeln haben, möchte aber dann doch irgendwann Bewegungsfreiheit genießen, um seine neue Welt zu entdecken.