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Kurzer Piekser, lange Wirkung

Der Aufwand ist gering, die Behandlung kurz und meist mit einem Piekser beendet – okay, ein kleiner Schrei ist manchmal auch dabei –, aber dann hat man lange Zeit Ruhe und was viel wichtiger ist: zuverlässigen Schutz.

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Die Kinderschutzimpfungen

Bei der Kindervorsorgeuntersuchung U 4 wird Ihr Arzt Sie auf die empfohlenen Schutzimpfungen hinweisen und diese dann entsprechend dem Impfkalender durchführen. Dabei übernimmt die BKK vor Ort die Impfungen, die von der STIKO, der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut, empfohlen werden. Diese Impfungen erfolgen jedoch immer nur nach Rücksprache mit dem zuständigen Arzt, denn alle Patienten, vor allem die kleinen, sind unterschiedlich.

Die durchgeführten Impfungen werden dann im Impfbuch dokumentiert. So wissen Sie und Ihr behandelnder Arzt immer, wann die nächste Impfung oder Auffrischung ansteht. Das Buch senden wir Ihnen gern kostenlos nach Hause. Genauso wie weitere Informationen rund um das Thema Impfungen. Einfach eine E-Mail an familie(at)bkkvorort.de senden oder kostenlos unter 0800 222 12 11 anfordern.

Übrigens: Im Impfkalender stehen auch die Standardimpfungen für Erwachsene! Vielleicht müssen Sie ja auch mal wieder gepiekst werden? Geteiltes Leid ist ja auch halbes Leid, oder?

Indianer kennen keinen Schmerz

Oh doch – auch der kleine Piekser beim Impfen kann von einem herzerweichenden Schluchzen zu einem hollywoodreifen Brüllen werden. Dagegen hilft nur eins: da sein, auch wenn das für den Erwachsenen nur ein Wehwehchen ist. Auf einen Kratzer kommt ein Pflaster und auf den blauen Fleck die Salbe plus ein Kuss auf die Stirn. Bei körperlichen Beschwerden wissen Mama und Papa eben am besten, was zu tun ist. Bei Müdigkeit und Hunger natürlich auch. Wiegen, streicheln, eben trösten und Zeit haben.

Was aber tun, wenn der zerbrochene Keks, ein schlechter Traum oder ein eingestürzter Turm Auslöser für einen Heulkrampf sind? Ablenkung ist zwar im ersten Moment hilfreich, löst aber nicht das Problem, denn Kinder wollen auch weinen. Dabei lassen sie Druck ab und das ist wichtig. Also Augen zu – und da sein.

Eine Übersicht aller empfohlenen Impfungen können Sie hier herunterladen.

Die Impfungen im Überblick

Wann

Spätestens

Folge

Impfung gegen

2 Monate

 

1. Impfung

Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hepatitis B

2 Monate

 

1. Impfung

Pneumokokken

3 Monate

 

2. Impfung

Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hepatitis B

3 Monate

 

2. Impfung

Pneumokokken

4 Monate

 

3. Impfung

Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hepatitis B

4 Monate

 

3. Impfung

Pneumokokken

11 Monate

14 Monate

4. Impfung

Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hepatitis B

11 Monate

14 Monate

4. Impfung

Pneumokokken

11 Monate

14 Monate

1. Impfung

Masern, Mumps, Röteln

11 Monate

14 Monate

1. Impfung

Windpocken (Varizellen)

ab 12 Monate

23 Monate

1. Impfung

Meningokokken (Wiederholung nach ca. 6 – 12 Monaten mit entsprechendem Impfstoff empfohlen)

15 Monate

23 Monate

2. Impfung

Masern, Mumps, Röteln

15 Monate

23 Monate

2. Impfung

Windpocken (Varizellen)

5 Jahre

6 Jahre

1. Auffrisch Impfung

Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten

9 Jahre

17 Jahre

2. Auffrisch-Impfung

Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten

9 Jahre

17 Jahre

1. Auffrisch-Impfung

Kinderlähmung (Poliomyelitis)

9 Jahre

17 Jahre

1. Impfung

Hepatitis B**

9 Jahre

17 Jahre

1. Impfung

Windpocken*

12 Jahre

17 Jahre

1. Impfung

Gebärmutterhalskrebs-(HPV-)Standardimpfung für Mädchen

 

*Bisher nicht gegen Windpocken geimpfte Kinder, die diese Krankheit noch nicht hinter sich gebracht haben.

**Grundimmunisierung aller noch nicht geimpften Jugendlichen bzw. Komplettierung eines unvollständigen Impfschutzes.

Stand: Januar 2010, alle Angaben ohne Gewähr.

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