Es gibt kaum Eltern, die in den ersten Monaten nicht mit Ringen unter den Augen herumlaufen. Der Grund: Das Baby schläft nachts nicht durch und schreit. Das ist völlig normal, denn es muss erst mal seinen Rhythmus finden. Und der ist nicht immer gleich derselbe wie der seiner Eltern. Viel Nähe, Liebe und abendliche Einschlafrituale begünstigen den Gewöhnungsprozess.
Hier einige Tipps, wie Sie Ihrem Baby sanft in Abrahams Schoß helfen können
- Viele Babys schlafen nicht, weil sie übermüdet sind. Hört sich seltsam an, ist aber so. Es bringt also nichts, das Kind nachmittags lange wach zu halten, damit es am Abend dann schnell schläft. Babys wollen nach etwa 1,5 Stunden Wachsein wieder schlafen. Sorgen Sie dafür, dass es dazu Gelegenheit hat.
- Legen Sie das Baby wach ins Bett und verabschieden Sie es zärtlich. Arbeiten Sie darauf hin, dass es Sie immer weniger braucht. Gehen Sie aus dem Raum, bevor es eingeschlafen ist, denn wenn Sie sein Händchen halten, bis es schlummert, wird es sich schwer tun, alleine einzuschlafen, wenn es wieder wach wird. Und das passiert bis zu zehn Mal pro Nacht.
- Verdunkeln Sie den Kinderwagen, wenn das Kind müde wird. Babys sind neugierig und erkunden ihre Welt ständig. Ist es da draußen zu unruhig, wollen sie einfach nicht schlafen.
- Nacht bleibt Nacht: Wacht das Baby auf, machen Sie kein Licht und lassen Sie es im Bettchen liegen. Es beruhigt sich meist nach kurzem Quengeln wieder von selbst.
Unser Buchtipp
Jedes Kind kann schlafen lernen – gebundene Ausgabe
ISBN: 3980449300
Autoren: Annette Kast-Zahn, Hartmut Morgenroth
Edition: 12. Auflage
Erscheinungstermin: 01.12.2001
Seitenanzahl: 157 Seiten